Eine Studienreise nach Petra in Jordanien ermöglichte es Peter Flachmann im Oktober 2018, sich mit dieser geheimnisvollen Hauptstadt der Nabatäer, die vor mehr als 2000 Jahren in den Shara Bergen im heutigen Jordanien erbaut wurde, intensiv künstlerisch zu beschäftigen.
Der Reichtum der Nabatäer war seit dem 1. Jahrhundert vor Christus durch die günstige Lage auf der damaligen Handelsroute, die das alte Mesopotamien mit Ägypten verband, begründet. Später wurde Petra von den Römern annektiert und gedieh aber weiter, bis 363 n. Ch. ein großes Erdbeben die prächtige Stadt zerstörte. Spätestens in der Mitte des 7. Jahrhunderts war Petra endgültig verlassen und versank in Vergessenheit.
1812 kam der Schweizer Forscher Johannes Burckhardt in diese Region, er überredete seinen Beduinenführer, ihn zu der vergessenen Stadt zu führen. Durch diese Entdeckung und folgende Erforschung wurde Petra auch im Westen, und auch heute in der ganzen Welt, als faszinierende Stadt bekannt und begann, Besucher in ihren Bann zu ziehen.
Auch Peter Flachman war beeindruckt von den kunstvollen Fassaden, die aus dem rosaroten Sandstein der Bergwände als Tempel und Felsengräber herausgearbeitet waren. Die Römer bauten darüberhinaus in ihrer »Besatzungszeit« u. a. einen großen Tempel, ein Theater und schmückten die Stadt mit einer Prachtstraße, von Säulen gesäumt.
Alle diese Bauwerke und Ruinen lassen den Besucher heute noch etwas spüren von der großartigen Kultur der Menschen, die hier gelebt und gearbeitet haben.
Eine große Serie über die Eindrücke, die Peter Flachmann hier erlebte, hat er vor Ort in vielen kleinen Skizzen und Fotos festgehalten. Sie dienten ihm später in seinem Atelier als Vorgabe für großformatige Malerei auf Leinwand und farbige Zeichnungen auf Karton. Einige Arbeiten aus dieser Serie sind nachfolgend zu sehen.
Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.
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